Ausschreibung: Präventionsprojekt „Hau ab!“ zum Schutz vor (sexueller) Gewalt
Das Projekt „Hau ab!“ stärkt Grundschüler vor Gewalt, sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen durch altersgerechte, handlungsorientierte Methoden wie Rollenspiele, Geschichten und Selbstbehauptung. Es umfasst Prävention, Elternveranstaltung und Nachbereitung, arbeitet eng mit der Schule zusammen, basiert auf Schutzkonzepten, qualifizierten Fachkräften und nachhaltiger Kinderschutzarbeit. Ziel ist, Kinder zu befähigen, Grenzen zu erkennen, Hilfe zu suchen und Unterstützung zu erhalten.
Weitere Informationen finden Sie unter “Aktuelles – Ausschreibungen“.
Ausgewählte UNESCO Aktivitäten im Schuljahr 2025/26
Keine halben Sachen
Kinder der Klasse 3a und ihre Klassenleiterin Frau Angermann fuhren im November 2025 ins neue Rathaus Leipzig. Dort erwartete sie eine spannende Sache – eine Preisverleihung! Die 3a ist unsere offiziell teilnehmende Schule am Energiesparmodell Halbe-Halbe der Stadt Leipzig teil. Mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder versuchen wir so, unseren Energie und Wasserverbrauch an der Schule bewusst zu reduzieren. Die Umwelt dankt! Da die 3a hier sehr engagiert gearbeitet hatte, durften einige Mitschüler eben ins Rathaus und einen Preis für die Bemühungen ihrer Klasse in Empfang nehmen. Das war eine tolle Anerkennung!
Demokratieprojekt
Im zweiten Jahr in Folge nahmen die vierten Klassen unserer Schule am Demokratieprojekt des Parcours e.V. teil. Hier wurden im Rahmen der Holocaust Education an Grundschulen die Biographien jüdischer Familien, insbesondere deren Kinder, in Leipzig zur NS nachvollzogen. Kindgerecht aufbereitet wurden die Kinder mit den Repressalien, die jüdische Mitbürger erleiden mussten, bekannt gemacht. Anhand von Schicksalen einzelner Familien erfuhren die Kinder ein sehr dunkles Kapitel der Geschichte ihrer eigenen Stadt. Sie beschäftigten sich näher damit, wie der Alltag in den 1930er Jahren immer mehr eingeschränkt und vertraute Beschäftigungen verboten wurden. Durch Fotos der Personen sowie schriftliches Material aus dem Stadtarchiv, recherchiert von Parcours e.V., bekamen diese Familien Namen und Gesichter. Die Resultate der Plakatarbeit können erkennen lassen, dass unsere Schüler und Schülerinnen sich intensiv mit der Zeit auseinandergesetzt haben.
Hallo, kennen wir uns nicht?
Im Januar reiste unsere Schule an einem Samstag ein Stückchen weit in die Vergangenheit. Das Ehemaligentreffen fand statt! In enger Zusammenarbeit mit dem historischen Verein Altpaunsdorf und unserer engagierten Uta Hantusch von der Brotzeit fanden erfreulich viele ehemalige Schüler und Schülerinnen den Weg in unsere Schule am Gutspark. Der neue Anbau konnte bewundert werden ebenso wie der neugestaltete Schulhof. Aber natürlich wollten viele der Besucher, deren Schulzeit teils schon einige Jahrzehnte zurücklag, die altvertrauten Gänge entlanglaufen und in die Klassenräume schauen. Damit sich alle zurechtfinden konnten, hatten sich einige Mädchen der 3. Klassen gut vorbereitet. Sie beschäftigten sich im Vorfeld mit der Geschichte der eigenen Schule und überlegten, was sie den Besuchern zum eigenen Schulalltag erzählen könnten. Mit fleißig gestalteten Infokärtchen in den Händen führten sie mutig Besuchergruppen sowohl durch den neuen Anbau wie auch durch das alte Gebäude und wussten viele interessante Sachen zu berichten. Toll machten sie es!
Baum des Jahres
Am 29. April nahm unsere Schule erneut an der Pflanzung des Baumes des Jahres im Grünen Bogen Paunsdorf teil. Unter Beteiligung des Umweltbürgermeisters Heiko Rosenthal sowie des Schulbiologiezentrums wurde eine Zitter-Pappel gepflanzt und fleißig gegossen. Bei Spaziergängen durch den Park werden die über die Jahre gepflanzten Bäume gerne besucht und es wird stolz darauf verwiesen, dass man hier mitgepflanzt hat. Manchmal bringen die Kinder auch Wasserflaschen mit, um „ihren“ Baum zu gießen. Eine schöne Tradition wird so weitergepflegt.
Grenzen überwinden wir
Zum diesjährigen UNESCO Aktionstag „Grenzen überwinden“ setzten sich die verschiedenen Klassen mit der Herkunft ihrer Familien auseinander. In Gesprächsrunden kamen spannenden Sachen heraus: von Eritrea, Georgien, Afghanistan, Iran, Irak, Spanien, Italien, Polen, Syrien, der Schweiz, Ghana, Kanada, Schweden, Belgien, Großbritannien und noch mehr Ländern wurde berichtet. Entweder stammen die Kinder selber von dort, ihre Eltern oder es leben andere nähere Verwandte da. Diese Länder mussten wir näher erkunden. Dafür wurden Steckbriefe zu selbstausgewählten Ländern erstellt. Mithilfe unserer iPads recherchierten die Kinder, erfuhren selber so viel Wissenswertes und stellten dies in Kurzvorträgen ihren Mitschülern vor. Um das Ganze noch greifbarer zu machen, wurden teils landestypische Speisen mitgebracht bzw. internationale Frühstücke veranstaltet. Da konnte man u.a. irakische oder syrische Fladenbrote und Baklava, französische Brioche, eritreisches Injeera mit Dips, vietnamesische bánh bao, polnische Buchteln, ukrainischen Osterkuchen und andere Köstlichkeiten probieren. Paunsdorf ist international! Welterbe, Agenda 2030 – und UNESCO Zu verschiedenen passenden Gelegenheiten im Unterricht beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit ausgewählten Zielen der Agenda 2030 und wie man diese erreichen könnte, sie überlegten, welche Orte sie selbst für schützenswert halten und welche offiziellen Welterbestätten es gibt. Dass man hierfür gar nicht weit reisen muss, war für mache überraschend. Das Gute kann so nah sein! Außerdem recherchierten einzelne Klassen im Ethikunterricht zur Gründung und den Zielen der UNESCO. Was ist das für eine Organisation? Warum und wann wurde sie gegründet und wofür setzt sie sich noch ein? Dadurch wurde auch verständlich, warum wir gerne UNESCO Projektschule werden wollten. Friedliche Zusammenarbeit zwischen den Nationen, Bildung für alle, Schutz der Welterbestättem für folgende Generationen – also Brücken zwischen den Menschen bauen und die Grenzen in den Köpfen überwinden. Die Verfolgung dieser Ziele ist wirklich sehr erstrebenswert!










Unsere Schulgemeinschaft Schuljahr 2026/2027

Streitschlichter-Austausch
Am 08.06.2026 war es wieder soweit: Unsere Streitschlichter aus einer dritten und den vierten Klassen durften Friedensstifter der Christian-Morgenstern-Schule (hier nicht mit auf dem Foto zu sehen) begrüßen. Wir lernten uns kennen, hatten Spaß beim Streitschlichter-Bingo und tauschten uns aus, wie die Kinder an den Schulen auf ihre eigene Weise Konflikte lösen.
Ein toller Tag, um über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Rückmeldung der Kinder zum EPU
EPU (Entwicklungspädagogischer Unterricht) ist ein pädagogisches Förderkonzept, das Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung unterstützt. Dabei stehen nicht Defizite, sondern die Stärken und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten jedes Kindes im Mittelpunkt.
(Quellen: https://rebbz-nord.hamburg.de/?page_id=518&utm_source=chatgpt.com, https://foerderzentrum-reusa.de/Förderung/Entwicklungspädagogik/EPU-Entwicklungspädagogischer-Unterricht/?utm_source=chatgpt.com)

EPU – Rückmeldungen 30.06.2026
Eldar:
Wir haben Monster mit Würfeln gemalt.
Mir hat der Imbiss gefallen. In der Kreativphase haben wir Quallen und den Regenbogenfischgebastelt.
Mohammed:
In der Kreativphase haben wir Fische und Quallen gebastelt. Die Imbissphase war immer lecker. Wir haben Höhlen gebaut. Wir haben Honiggläser gemacht. Wir haben die Gefühle mit den Monstern bestimmt.
Ayyub:
Im EPU hat mir alles gefallen. Am besten war die Kreativphase mit dem Fisch (Becherfangspiel). Wir haben das Elefantenbuch Elmar gelesen.
Luke
Mir hat die Arbeitsphase mit den Nudeln gefallen – wie aus einer Raupe ein Kokon wird und dann ein Schmetterling entsteht. Cool war das Pop-up-Buch mit den Schmetterlingen.
Kevin:
Ich fand schön, dass wir eine Qualle gebastelt haben und das Quallenbuch Geräusche gemacht hat.
Wenn der Pinsel zum Unterrichtsmaterial wird
Manchmal stehen eben nicht Mathe oder Deutsch auf dem Stundenplan, sondern Farbeimer und Malerrollen. Da für eine Malerfirma im Budget der Stadt Leipzig kein Geld vorgesehen ist, stellt die Stadt immerhin das Material zur Verfügung. Den Rest übernehmen engagierte Lehrerinnen, Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler selbst. Gemeinsam werden die Klassenräume im Altbau mit frischer Farbe verschönert – ganz nach dem Motto: „Selbst ist die Schule!“ So entstehen nicht nur renovierte Räume, sondern auch ein tolles Gemeinschaftsgefühl. Und wer weiß – vielleicht entdeckt der eine oder die andere dabei sogar ein verborgenes Talent fürs Malerhandwerk.












Lesementoren an unserer Schule
Unsere Lesementoren.

Lesementoren leisten an unseren Grundschulen einen unschätzbaren Beitrag zur Bildung unserer Kinder.
Mit Geduld, Zeit und persönlicher Zuwendung fördern sie die Lesekompetenz und stärken das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler. Viele Kinder profitieren von der individuellen Unterstützung, die im Schulalltag oft nur begrenzt möglich ist.
Ehrenamtliches Engagement schafft Bildungschancen und weckt die Freude am Lesen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Lesementorinnen und Lesementoren für ihren wertvollen Einsatz!
Wechsel Essenanbieter – Anmeldeunterlagen für 2026/27
Wichtige Informationen zum Essenanbieter für das Schuljahr 2026/2027. Bitte laden Sie sich die im Beitrag verlinkten Informationen herunter.




























